Vier Speedfires – ein Ziel

Paul, Roy, Sebastian und Anna begaben sich auf eine lange Reise, um 700 km nordwestlich von Poing im verregneten Münster auf den Westfalen Open anzutreten. Den Spielern in der Halle konnte das Wetter draußen natürlich egal sein und so wurde voller Motivation mit der Sonne im Herzen aufgespielt.

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Der Vormittag begann mit Doppelspielen. Roy und Sebastian holten sich in der ersten Runde in einem spannenden Duell gegen zwei holländische Spieler einen verdienten Sieg. Im Viertelfinale trafen sie auf das starke Doppel Soos/Stemme vom KSBV – Kölner Speed Badminton Verein 2010 e.V. und mussten sich leider geschlagen geben. Paul und Anna gewannen nach einem Freilos ebenfalls ihr erstes Spiel gegen zwei Wolfsburger. Das Halbfinale war anschließend äußerst umkämpft, im dritten Satz fehlten letztendlich die entscheidenden Punkte und somit blieb es bei einem guten dritten Platz.

In einem hochkarätig besetzten Herrenfeld hatten es unsere Speedfires nicht leicht. Für Sebastian reichte es mit einem Sieg und zwei Niederlagen leider nicht zum Weiterkommen, genauso wenig für Roy, der sich aber sehr stark einen Satzgewinn gegen Daniel Zabel, den Gruppenkopf aus Münster, erkämpfte. Paul hingegen erreichte als Gruppenzweiter das Achtelfinale, das er gegen den Holländer Marcel Van Der Laan sehr konzentriert und sicher gewann. Im Viertelfinale traf er -wie so oft- auf Sönke Kaatz von den Elbspeeders eV aus Hamburg. Trotz vollen Körpereinsatzes und starker Ballwechsel war der spätere Turniersieger nicht zu bezwingen und für unseren Paul Endstation.

Bei den Damen war das Feld relativ klein, jedoch nicht zu unterschätzen. Anna, an eins gesetzt, ging als Gruppenerste aus der Gruppenphase hervor und traf im Halbfinale auf Nina Korte vom KCV Köln. Dieses Spiel entschied sie in zwei Sätzen für sich und fand sich nun im Finale Patricia Arendarski aus Hamburg gegenüber, gegen die sie in der Gruppe bereits ein sehr umkämpftes Dreisatzspiel bewältigt hatte. Das Finale sollte nicht anders werden. Den ersten Satz holte sich Anna, im zweiten dominierte hingegen Patricia. Der dritte Satz stellte sich wieder als äußerst eng und ausgeglichen dar, die beiden schenkten sich in vielen temporeichen Ballwechseln nichts. Zum Schluss lag jedoch das Quäntchen Glück auf Annas Seite und sie gewann den Entscheidungssatz mit 16:14.

Ein tolles Ergebnis, das am Abend nach 12 Stunden in der Halle gebührend gefeiert wurde.
Nach dem Ausschlafen am Sonntag meinte es Petrus dann doch noch gut mit unseren Speedfires und bescherte ihnen auf der Sightseeing Tour durch Münster strahlenden Sonnenschein und eine gute Heimreise.

Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an den Crossminton SV Blau-Weiß Aasee Münster! Großartige Organisation, reibungsloser Ablauf und das beste: die Verpflegung! Wir kommen gerne wieder 🙂

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