Poing Speedfires ist Deutsche Meisterin!!!

Da haben sich die 1222km gelohnt: Anna nimmt den Deutschen Meistertitel von Hameln mit nach Hause (das ist sooooooo ‪#‎crossartig‬ !!!), Paul verliert erst aber wie immer im Viertelfinale gegen Sönke Kaatz, Sandra hatte auf ihre Chance in der Ü35-Gruppe gehofft die kam aber nicht zustande (die Gruppe) und Sebastian schrammt nach toller Leistung ganz knapp am Achtelfinale vorbei.

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Nach dem Sieg ist vor dem Sieg dachte sich unsere Anna. Nachdem sie letztes Wochenende die ICO 2nd Westfalen Open 250 gewann fuhr sie einerseits entspannt aber andererseits auch mit etwas Erfolgsdruck zu dem Treffen der besten deutschen Spieler zu den Deutschen Meisterschaften 2016 im weit entfernten aber schönen Hameln. Mit im Gepäck waren die Speedfires Sandra, Sebastian und Paul.
Sandra hatte doppelt Pech da erst einmal ihre erste Teilnahme in der Ü35 Gruppe nach ein paar kurzfristigen Absagen nicht zustande kam und sie dann auch noch in Annas sehr starke 5er Gruppe gelost wurde. Obwohl sie ihre Gegnerinnen gut in der Gegend herum scheuchte, konnte sie sich am Ende nicht durchsetzen. Anna dagegen gewann drei ihrer vier Gruppenspiele souverän und musste dann nach einem heftig umkämpften Dreisatz-Stundenkrimi (na ok, offiziell 55 Minuten) gegen die aktuelle Ranglistenerste Andrea Horn bereits im Halbfinale gegen die Titelverteidigerin und Favoritin Franziska Ottrembka ran. In einem allgemein bewunderten und extrem druckvollen Spiel ging es hin und her. Nach einigen einfachen Fehlern im ersten Satz und äußerst platzierten Smashes der Gegnerin kam Anna im zweiten immer besser rein und konnte immer mehr ihr eigenes Spiel durchsetzen. Trotzdem mussten 2 Matchbälle abgewehrt werden und der dritte Satz musste entscheiden. Anna parierte die starken Smashes weiterhin fantastisch, machte selber Druck und konnte schnell ein paar Punkte Vorsprung herausspielen. Auch als Franziska ihr Spiel umstellte, blieb Anna konzentriert und flink auf den Beinen. Nach sehr kraftraubenden und langen Ballwechseln gab es die ersten Matchbälle bis es tatsächlich hieß: FINALE Anna!
Dort wartete Verena Horn, die im anderen Halbfinale ihre Schwester Andrea ausgeschaltet hatte. In dem würdigen Finalspiel gab es von beiden Seiten kaum Schwächen und viele tolle Bälle zu bewundern. Nach dem ersten umkämpften Satzgewinn behielt Anna die Nerven, Kondition und Präzision und erkämpfte sich sogar in zwei Sätzen verdient den deutschen Meistertitel 2016!!!

Neben dieser fantastischen Leistung darf man aber auch die männlichen Speedfires in ihrem hochkarätigen Feld (u.a. 9 der Top 12 Spieler waren da) nicht ganz vergessen. Sebastian und Paul hatten leider ebenfalls das Pech in dieselbe Gruppe gelost worden zu sein, zusammen mit Christian Matthes aus Bautzen und Niklas Feierabend von den Elbspeeders Hamburg. Die vier spielten allesamt auf sehr hohem Niveau und schenkten sich in anstrengenden Battles keinen Meter. Sebastian zeigte seine beste Turnierleistung, spielte sehr konzentriert und mutig auf und triumphierte mit diesem Rezept über den Favoriten der Gruppe, Christian Matthes. Im vereinsinternen Duell ging es erneut hoch her, erst im dritten Satz konnte sich Paul knapp durchsetzen, verlor jedoch wiederum gegen Niklas. Somit stand es nach vier von sechs Spielen Unentschieden unter allen vier Konkurrenten, die letzten beiden Matches mussten über das Weiterrücken entscheiden. Hier traf Sebastian auf den jungen Hamburger. Sie begegneten sich auf Augenhöhe und wieder gab erst der dritte Satz den Ausschlag zu Ungunsten Sebastians, der sich damit leider nicht für die Finales qualifizieren konnte aber dennoch ein großartiges Turnier gespielt hat!
Nun musste Paul noch gegen Christian ran, keinen unbekannten Gegner. Zwar zog sich das Spiel einmal mehr über drei Sätze, doch Paul blieb hoch konzentriert, entschärfte viele der Mattheschen Killer-Angaben und erkämpfte sich den Sieg und damit den Einzug ins Achtelfinale gegen Sebastian Kloss von den Füchsen Berlin. Ein weiteres Dreisatzspiel, ein weiterer Sieg und ein weiteres Mal Sönke Kaatz aus Buxtehude als Viertelfinalgegner. „Alles gegeben, richtig hammermäßiges Spiel, trotzdem hats leider wie immer nicht gereicht“, so Pauls Resümee unter Wadenkrämpfen, aber glücklich über ein tolles Turnier.

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