Platz 4 im DCV Mannschaftspokal

Als bester Gruppenzweiter der drei Vorrunden des DCV Mannschaftspokals 2017 qualifizierten sich die Speedfires für das Finale in Berlin.

Ausnahmsweise mal einigermaßen gemütlich gestaltete sich die 600km Hinfahrt nach Berlin. Schon Samstag Nachmittag konnten sich Vivien, Sandra, Sebastian und Paul ins Auto packen, da Roy (der von der Arbeit aus sonst erst in der Nacht hätte fahren können) sich freundlicherweise bereit erklärt hat Sonntag früh per Flugzeug nachzukommen.

Nach der gründlichen Vorbereitung auf die Spiele in diversen Berliner Lokalitäten trafen die Speedfires erstaunlich munter in der Halle ein. Die ersten Spiele waren dann allerdings auch gleich die schwierigsten (insbesondere da wir auf Anna als beste Dame verzichteten, die sich auf die deutschen Meisterschaften kommende Woche vorbereitete):

Paul traf auf den Berliner Sebastian Kloss. Der hatte sich nach den letzten sehr knappen Niederlagen eine neue Strategie zugelegt und gewann prompt und sicher in zwei Sätzen. Mehr Gegenwehr gelang unserer Sandra gegen die Geheimwaffe Franziska Ottrembka. Trotzdem reichte es für ein glattes 0:2 aus Poinger Sicht. Deutlich schwerer tat sich der Berliner Michael Neutzsch (aktuell Nr. 2 der Deutschen Rangliste) gegen unseren Sebastian der sehr konzentriert und laufstark den ‚Anschlusstreffer‘ landete. Leider musste sich Roy auf dem Nebenplatz nach einem sehr spannenden Spiel mit dem Routinier Andre Noll ganz knapp geschlagen geben. Mit den Doppeln bestand also nur noch die Hoffnung auf ein Unentschieden. Tatsächlich konnten Sandra und Paul ihr Mixed durchaus souverän gewinnen (wobei man sagen muss dass die Berliner ihrer Franziska eine Ruhepause gönnten). Es hing also an Sebastian und Roy die gegen zwei Berliner Sebastians (Kloss/Wolff-Marting) ran mussten. Die Zuschauer konnten ein starkes Dreisatzmatch sehen, leider mit einem knappen aber ungünstigen Ausgang für die Speedfires. Insgesamt also ein nicht unverdientes 2:4 für die Berliner Füchse.

Damit hieß es im Spiel um Platz 3 wieder einmal gegen Bautzen anzutreten. Der Klassiker Paul gegen Christian Matthes auf Platz eins wurde wie immer mit Spannung erwartet. Die letzten Duelle konnte Christian für sich entscheiden. Diesmal jedoch war Paul voll konzentriert, oft ein Tick schneller und sicherer im Spiel. 1:0 Führung für Poing. Im Nachbarfeld schlug Mannschaftsneuling Vivien gegen die erfahrene Cathleen Selge auf. Ein hervorragender erster Satz und schon hieß es 16:12. Im zweiten Satz dann ebenso tolle Ballwechsel leider mit dem umgekehrten Ergebnis 12:16. Im dritten Satz siegen dann die Nervosität und die Bautzenerin knapp wieder mit 16:12. Schade aber ein toller erster Auftritt! Weiter ging es mit Sebastian gegen den starken Stephan Weise. Ein krasses Hin- und Her, sowohl mit dem Speeder als auch mit der Führung. Nach 16:9 und 11:16 musste auch hier der dritte Satz entscheiden. Sebastian behielt die Nerven und gewann stark mit 16:8. Also 2:2 nach den Einzeln. Leider war das Mixed Vivien/Paul gegen die gut eingespielten Selge/Matthes eine sehr eindeutige Sache, was, wie man klar sagen muss, nicht an der Dame im Feld lag. Der Druck lag also wieder auf den Herren, ein Zweisatzsieg musste her um die Chancen zu wahren. Die Bautzener hatten sich hier sehr stark aufgestellt (Stephan Weise / Michael August). Trotzdem gelang es Roy/Sebastian den ersten Satz fantastisch mit 16:11 zu gewinnen. Der zweite war dann um so umkämpfter und ging etwas ärgerlich mit 14:16 an die Bautzener. Damit stand die Niederlage bereits fest und die Luft war raus. Auch hier also wieder ein knappes aber ebenso nicht unverdientes 2:4.

Damit insgesamt Platz 4 für die Poing Speedfires, ein Auftritt in diesem ersten DCV Mannschaftspokal der sich trotz aller größeren Hoffnung sehen lassen kann!